Sichere Arbeitsplätze – ein Märchen vergangener Zeiten

21. Oktober 2009

Seit heute ist es offiziell: Quelle geht in die Insolvenz. Seit Monaten wird darüber spekuliert, wie es mit diesem alten Traditionsunternehmen (gegründet 1927) wohl weitergehen wird.

Auf der Suche nach einem „Traumjob“ mit Perspektive werden alle Möglichkeiten durchgespielt und dazu gehören auch Festanstellungen in großen Traditionsunternehmen. Dabei fällt man über Schlagzeilen wie: „Ausverkauf bei Quelle“, „Niemand wollte Quelle, noch nicht einmal geschenkt“ oder „5000 Jobs fallen weg“ und dabei wird klar, daß es sich hierbei nicht um Einzelfälle handelt. Immer häufiger geraten auch gut aufgestellte Unternehmen plötzlich in Schieflage, siehe dazu auch Porsche, und die Mitarbeiter sehen sich solchen Entwicklungen hilflos ausgesetzt. Ganz plötzlich und häufig nicht vorhersehbar bangen sie um ihre Arbeitsplätze und müssen sich innerhalb von wenigen Wochen um Alternativen bemühen.

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Sebastian Deisler – ein Genie mit Depressionen

11. Oktober 2009

„Ich kam mir so lächerlich vor. In Berlin habe ich in meiner Wohnung gesessen, ich war bekannt in ganz Deutschland, ich war oben angekommen, und vor der Tür stand ein Mercedes. Aber das alles hat mich nicht glücklich gemacht. Ich habe mich gefragt, war’s das jetzt? Ich war todunglücklich”, zitiert ihn die „SportBild“.

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Was macht einen idealen Vorgesetzen aus?

3. Oktober 2009

- und wie sieht die Realität heute zumeist aus

Eine Gallup-Studie hat festgestellt, daß sich heutzutage ca. 88 % der Arbeitnehmer als demotiviert bezeichnen und lediglich Dienst nach Vorschrift machen und teilweise sogar gegen die Firma arbeiten – das sind verheerende Zahlen, die aber viele sicherlich nicht wundern. Seit vielen Jahren beobachten wir dieses Phänomen und das, obwohl die Menschen ihre Arbeit gerne verrichten, vom Grunde her motiviert sind und häufig nicht gerne in Rente gehen. Arbeit bedeutet Lebenssinn, Begeisterung, Kreativität, Anerkennung, aber auch Sicherung des Wohlstandes. Woran also liegt es, daß immer weniger Menschen zufrieden zur Arbeit gehen?

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Beratungen für Selbstständige

23. Juni 2009

Die eigentliche harte Arbeit beginnt nach dem Entwickeln der Geschäftsidee; jetzt sollte die Idee überprüft werden, denn der häufigste Grund für ein Scheitern der Selbstständigkeit liegt in der mangelnden Vorbereitung und Planung. Eine Untersuchung des Instituts für Mittelstandsforschung gelangte zur der Erkenntnis, daß Gründungen, die nicht über ein schlüssiges Konzept verfügten, in den ersten drei Jahren nach der Gründung deutlich häufiger vom Markt verschwunden waren als die gut vorbereiteten Konzepte.
Vor allem diejenigen, die keine ausreichenden betriebswirtschaftlichen Kenntnisse haben, sollten sich unbedingt einen Berater suchen. Da der Markt an Beratungsangeboten aber mittlerweile so groß ist, musste hier eine gewisse Auswahl getroffen werden.

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Die Geschäftsidee

18. Juni 2009

Nur fünf Prozent aller Existenzgründungen in Deutschland sind neu;  die meisten Existenzgründer greifen auf bereits Existierendes zurück. Wie kann ich meine Geschäftsidee finden? Hier sind einige Anregungen dazu:

Marktlücken entdecken
selbst in gesättigten Märkten gibt es noch Nischen. Voraussetzung: detailliertes Branchenwissen oder gesunder Menschenverstand.

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US- Banken zahlen Staatshilfen zurück

18. Juni 2009

Heute war in den Zeitungen folgendes zu lesen:

“Neun große Banken haben dem US-Staat mehr als 66 Milliarden Dollar zurückgezahlt – um sich so von der strengen Kontrolle zu befreien – darunter J.P. Morgan Chase, Morgan Stanley und Goldman Sachs .”

Sie wollen damit den Einfluß der Regierung auf die Bonuszahlungen und Managergehälter beenden und begründen es damit, daß die Einmischung ein Wettbewerbsnachteil sei.  Wie schnell die Manager der Banken reagieren können, wenn es um ihr eigenes Geld geht, wundert uns sicherlich nicht und wir können nur hoffen, daß Barack Obama nicht zu frühzeitig die Rückzahlung der Staatshilfen genehmigt hat. Da er aber gleichzeitig eine Verschärfung der Kontrollen der Finanzmärkte ankündigte, bleibt abzuwarten, wie sich das insgesamt auswirkt. Der Entwurf sieht vor, daß zukünftig große Finanzinstitute von der Regierung übernommen und abgewickelt werden können. Dies soll einen erneuten Zusammenbruch ganzer Finanzmärkte verhindern.

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Sinnvolle Arbeit macht glücklicher

15. Juni 2009

„Was machst Du eigentlich beruflich?” ist häufig eine der ersten Fragen, wenn sich Menschen kennenlernen. Beruf und Arbeit hat in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert: zum einen ermöglicht sie uns einen gewissen Wohlstand, aber auch unser Selbstwertgefühl wird darüber identifiziert.

Sinnvolle Arbeit mit einem gesellschaftlichen Nutzen macht am glücklichsten

Sinnvolle Arbeit mit einem gesellschaftlichen Nutzen macht am glücklichsten

Durch eine entsprechende Berufstätigkeit erhalten wir Anerkennung, Bestätigung und Glücksgefühle. Mihaly Csikszentmihalyi hat in seiner Flow-Theorie (flow: fliessen) festgestellt, daß in dem Gefühl des völligen Aufgehens in einer Tätigkeit die optimale Synchronisation von Herzschlag, Atmung und Blutdruck hergestellt wird und somit als besonders anstrebenswert ist. Um in einen solchen Zustand zu gelangen, müssen wir lt. Csikszentmihalyi

    – der Arbeit gewachsen sein,
    - sie muß entsprechende Ziele haben,
    - wir bekommen eine sofortige Rückmeldung,
    - wir haben Kontrolle über die Arbeit,
    - die Sorgen um uns herum verschwinden und
    - das Gefühl für die Zeit verändert sich. Diesen Beitrag weiterlesen »

kritische Auseinandersetzung mit MLM

11. Juni 2009
Multi-Level-Marketing

Multi-Level-Marketing. Identität und Ideologie im Network-Marketing

Dr. Claudia Groß promovierte bei Prof. Dr. Dr. h. c. Alfred Kieser am Lehrstuhl für ABWL und Organisation der Universität Mannheim. Sie forscht an der Nijmegen School of Management, Niederlande, im Bereich Arbeit, Personal und Organisation und sie hat sich mit Direktvertriebs- und MLM-Unternehmen kritisch auseinandergesetzt und ihre Arbeit wurde mit dem Dissertationspreis der Karin-Islinger-Stiftung der Universität Mannheim ausgezeichnet.

Sie hat sich in erster Linie mit den Überzeugungen und Idealen von drei großen MLM-Unternehmen (Tupperware, Amway und Mary Kay Cosmetics) auseinandergesetzt und dort große Unterschiede feststellen können. Außerdem hat sie herausgefunden, daß zwar nach außen viele Informationen vorhanden sind, aber wie diese Unternehmen intern geführt werden, davon ist wenig bekannt.

Grundsätze wie Gemeinschaft (Wir-Gefühl), grosse Zielorientierung mit einem starken Partner an der Seite und dem Glauben, daß jeder erfolgreich werden kann, sind Aussagen, die jeder aktive Networker irgendwann verinnerlicht hat, aber wie die Wahrheit wirklich aussieht, wird häufig erst nach Jahren klar.

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Nie wieder MLM

10. Juni 2009
ein grosses Team aufbauen, das war meine Vorstellung von MLM

der Aufbau eines erfolgreichen Teams; meine Vorstellung von MLM

Das Telefon klingelt und es ist ein ehemaliger Partner aus der MLM-Branche und wieder einmal möchte mir jemand das neueste und beste Angebot machen, daß es überhaupt gibt. Wie oft habe ich das in den letzten Jahren gehört und trotzdem ließ ich mich auf ein längeres Gespräch über Sinn und Unsinn von Network Marketing ein. So erfuhr ich auch den neuesten Klatsch und konnte mich dann innerlich darin bestätigt sehen, daß ich vor 2 Jahren den richtigen Entschluß gezogen hatte, mich aus dieser Branche vollständig zurückzuziehen. Aber eine gewisse Faszination ist noch immer vorhanden und ich frage mich, woher sie kommt und da ich einige Jahre in dieser Branche verbracht habe, möchte ich meine gesammelten Erfahrungen hier nach und nach auch anderen Menschen zugänglich machen.

In der letzten Phase meiner Tätigkeit (nach der Kündigung des MLM-Unternehmens) habe ich erleben müssen, wie wenig Unterstützung Menschen in solch einer Situation erhalten. Selbst die Anwaltsuche erwies sich als ausserordentlich schwierig und das trotz eines Verbandes. Diesen Beitrag weiterlesen »

Immer mehr Firmenzusammenschlüsse

2. Juni 2009

Arcor und Vodafone verbinden sich zu einer starken Marke – so die Aussage des Arcor Newsletters. Informieren Sie sich in einem der über 1600 Vodafone Shops über die neusten Produkte.

Wieder ein großer Zusammenschluss von zwei Firmen und irgendwie gewinnt man den Eindruck, dass es nicht die letzte gewesen ist. Sicherlich, es hat schon immer Unternehmensfusionen gegeben (die Großen schlucken die Kleinen), aber scheinen sie sich nicht zu häufen?

Welche Gründe gibt es für Unternehmenszusammenschlüsse?

Firmenübernahmen geschehen häufig, um nicht selbst geschluckt zu werden

Firmenübernahmen geschehen häufig, um nicht selbst geschluckt zu werden

Zunächst unterscheidet man zwei Arten: die Kooperationen und die Konzentration (Erklärungen: siehe Wikipedia). Die Zielsetzungen sind bei beiden identisch: man hofft in erster Linie auf höhere Unternehmensgewinne. Das kann umgesetzt werden durch höheres und schnelleres Wachstum und durch bessere Wirtschaftlichkeit (z.B. durch Zusammenlegung von Abteilungen, Joint-Ventures usw.). Grundsätzlich ist gegen ein solches Verhalten nichts einzuwenden, wenn nicht immer mehr der Eindruck entstünde, daß die Arbeitnehmer dabei auf der Strecke bleiben. Vieles wird heute mit der Globalisierung erklärt (veränderte Märkte), aber wie kann es dann sein, daß die Unternehmensgewinne der großen Aktiengesellschaften lange Zeit trotz allem weiter kräftig stiegen, aber die Löhne stagnierten bzw. sanken? In vielen Bereichen hat man schon längst den Eindruck, daß der wirtschaftliche Druck, immer größere Gewinne machen zu müssen, jegliche Mitmenschlichkeit verdrängt hat.

Mittel- und langfristig wird durch die Zusammenschlüsse eine Marktbeherrschung angestrebt, die dann darin mündet, Preise und Bedingungen diktieren zu können und damit sind wir weit entfernt von einer Marktwirtschaft, wo Angebot und Nachfrage den Markt bestimmen sollten. Diesen Beitrag weiterlesen »