Archiv für die Kategorie „Gesellschaft & Soziales“
Sichere Arbeitsplätze – ein Märchen vergangener Zeiten
Seit heute ist es offiziell: Quelle geht in die Insolvenz. Seit Monaten wird darüber spekuliert, wie es mit diesem alten Traditionsunternehmen (gegründet 1927) wohl weitergehen wird.
Auf der Suche nach einem „Traumjob“ mit Perspektive werden alle Möglichkeiten durchgespielt und dazu gehören auch Festanstellungen in großen Traditionsunternehmen. Dabei fällt man über Schlagzeilen wie: „Ausverkauf bei Quelle“, „Niemand wollte Quelle, noch nicht einmal geschenkt“ oder „5000 Jobs fallen weg“ und dabei wird klar, daß es sich hierbei nicht um Einzelfälle handelt. Immer häufiger geraten auch gut aufgestellte Unternehmen plötzlich in Schieflage, siehe dazu auch Porsche, und die Mitarbeiter sehen sich solchen Entwicklungen hilflos ausgesetzt. Ganz plötzlich und häufig nicht vorhersehbar bangen sie um ihre Arbeitsplätze und müssen sich innerhalb von wenigen Wochen um Alternativen bemühen.
Sebastian Deisler – ein Genie mit Depressionen
„Ich kam mir so lächerlich vor. In Berlin habe ich in meiner Wohnung gesessen, ich war bekannt in ganz Deutschland, ich war oben angekommen, und vor der Tür stand ein Mercedes. Aber das alles hat mich nicht glücklich gemacht. Ich habe mich gefragt, war’s das jetzt? Ich war todunglücklich”, zitiert ihn die „SportBild“.
Was macht einen idealen Vorgesetzen aus?
- und wie sieht die Realität heute zumeist aus
Eine Gallup-Studie hat festgestellt, daß sich heutzutage ca. 88 % der Arbeitnehmer als demotiviert bezeichnen und lediglich Dienst nach Vorschrift machen und teilweise sogar gegen die Firma arbeiten – das sind verheerende Zahlen, die aber viele sicherlich nicht wundern. Seit vielen Jahren beobachten wir dieses Phänomen und das, obwohl die Menschen ihre Arbeit gerne verrichten, vom Grunde her motiviert sind und häufig nicht gerne in Rente gehen. Arbeit bedeutet Lebenssinn, Begeisterung, Kreativität, Anerkennung, aber auch Sicherung des Wohlstandes. Woran also liegt es, daß immer weniger Menschen zufrieden zur Arbeit gehen?
Sinnvolle Arbeit macht glücklicher
„Was machst Du eigentlich beruflich?” ist häufig eine der ersten Fragen, wenn sich Menschen kennenlernen. Beruf und Arbeit hat in unserer Gesellschaft einen hohen Stellenwert: zum einen ermöglicht sie uns einen gewissen Wohlstand, aber auch unser Selbstwertgefühl wird darüber identifiziert.

Sinnvolle Arbeit mit einem gesellschaftlichen Nutzen macht am glücklichsten
Durch eine entsprechende Berufstätigkeit erhalten wir Anerkennung, Bestätigung und Glücksgefühle. Mihaly Csikszentmihalyi hat in seiner Flow-Theorie (flow: fliessen) festgestellt, daß in dem Gefühl des völligen Aufgehens in einer Tätigkeit die optimale Synchronisation von Herzschlag, Atmung und Blutdruck hergestellt wird und somit als besonders anstrebenswert ist. Um in einen solchen Zustand zu gelangen, müssen wir lt. Csikszentmihalyi
- – der Arbeit gewachsen sein,
- sie muß entsprechende Ziele haben,
- wir bekommen eine sofortige Rückmeldung,
- wir haben Kontrolle über die Arbeit,
- die Sorgen um uns herum verschwinden und
- das Gefühl für die Zeit verändert sich. Diesen Beitrag weiterlesen »

